In den vergangenen Tagen waren mehrere siebte Klassen des Cusanus-Gymnasiums St. Wendel im Cusanuswald im Einsatz und haben das schulische Aufforstungsprojekt mit großem Engagement fortgeführt. Am 26. Januar 2026 pflanzten die Klassen 7b und 7f zahlreiche junge Bäume, einen Tag später setzten auch die Klassen 7c und 7d die Arbeiten mit viel Motivation und Tatkraft fort.

Der Cusanuswald ist der eigene Schulwald des Gymnasiums. Nachdem große Waldflächen im St. Wendeler Raum durch Borkenkäferbefall und Dürren gerodet werden mussten, war auch die Fläche oberhalb des Missionshauses stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Seit nunmehr drei Jahren beteiligen sich die siebten Klassen regelmäßig an der Aufforstung und Pflege des Gebiets, sodass dort Schritt für Schritt ein neuer, stabiler und gesunder Mischwald entsteht.

Das Projekt ist fest im Biologie- und Erdkundeunterricht verankert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Organisiert wird die Aktion von Lehrerin Erika Morbach, fachlich begleitet von Revierförster Hagen Müller vom SaarForst, der gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Reviers Ostertal die Pflanzarbeiten unterstützt und wertvolle Einblicke in nachhaltige Forstwirtschaft vermittelt.

Eine sichtbare Neuerung gibt es ebenfalls: Der Cusanuswald ist nun durch ein eigenes Schild gekennzeichnet und damit auch für Besucherinnen und Besucher als Schulwald erkennbar. Interessierte sind herzlich eingeladen, stehen zu bleiben und sich anzuschauen, was hier in den vergangenen Jahren gemeinsam entstanden ist.

Das Cusanus-Gymnasium bedankt sich bei allen beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie den unterstützenden Partnern für ihren Einsatz – ein starkes Zeichen für Verantwortung, Teamgeist und nachhaltiges Handeln.