Grüße aus dem traumhaften Trafoi

Aktuell sind 84 Schülerinnen und Schüler im Schulskikurs in Trafoi und zeigten eine sagenhafte Leistung. Bereits nach 3 Tagen haben ALLE das Ski fahren erlernt. Ein großer Dank geht an das große Engagement der teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer, aber noch wichtiger die hohe Motivation und Disziplin der Schülerinnen und Schüler.

Wie jedes Jahr ein unglaublich tolles Erlebnis für alle Beteiligten.

Für die restlichen Tage wünscht die gesamte Schulgemeinschaft: Ski und Rodel gut!

Theaterbesuch Trier – Nathan der Weise

Sehr zur Freude der Deutschlehrer und ihrer Schüler in der Oberstufe des Cusanus-Gymnasiums St. Wendel hat das Theater Trier das Stück „Nathan der Weise“ von Gotthelf Ephraim Lessing, das zur Pflichtlektüre in Klassenstufe 11 gehört,  in diesem Herbst auf den Spielplan gesetzt.  Allerdings waren die wenigen Termine aufgrund des großen Interesses bereits nach kurzer Zeit ausverkauft, weshalb wir umso glücklicher waren, dass von Seiten des Theaters Zusatztermine eingerichtet wurden und wir somit am 25.10. mit 48 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe in den Genuss dieser Aufführung kommen konnten.

Das Theater Trier hatte sich etwas einfallen lassen: Statt der klassischen Anordnung von Sitzreihen und Bühne im Theater waren in der Europäischen Kunstakademie lediglich Zuschauerränge im Carrée aufgestellt. In dessen  Zentrum fand der größte Teil der Handlung statt, allerdings erschienen die Schauspieler auch gelegentlich hinter den Sitzreihen, setzten sich zu den Schülern oder gingen kreuz und quer in der Halle herum, was zum Teil für große Heiterkeit sorgte.

Die Inszenierung von Andreas von Studnitz holte Nathan in unsere Zeit, um das stets aktuelle Thema religiöser Toleranz zu veranschaulichen:  Der Kaufmann und der Sultan im Business-Anzug, der Tempelherr in Uniform und die Tochter Recha im Ballettkleid, alles Änderungen, die den Charakter des Stückes nicht veränderten, sondern seinen zeitlosen Wert herausstellten. Die Verschlankungen im Text passten dazu und halfen dabei, die Konzentration der Schüler über die gesamte Dauer der zweistündigen Aufführung aufrecht zu erhalten, ohne die Aussage im Mindesten zu verfälschen.  Aus Sicht von Lehrern und Schülern eine absolut gelungene Aufführung.

Quelle der Abbildung: https://theater-trier.de/auffuhrung/nathan-der-weise/

Musikexkursion zum Funkhaus Halberg

Wie wird Radio gemacht? Wo werden Fernsehsendungen des SR aufgezeichnet? Was erleben wir bei der Schlagzeugpräsentation eines Profimusikers der Deutschen Radiophilharmonie? Diese und viele weitere Fragen wurden den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5c und 6b des Schuljahres 2017/18 während eines Besuchs im Funkhaus Halberg beantwortet.

Im Rahmen eines Kulturwandertages hatten sich die beiden Klassen in Begleitung von Frau Stenger-Mayer und Herrn Uhl mit dem Bus auf den Weg nach Saarbrücken gemacht und sich voller Vorfreude und Neugier vor dem Hauptgebäude des SR eingefunden.

Aufgeteilt in zwei Gruppen und angeführt von einer SR-Mitarbeiterin und dem – wie immer – bestens aufgelegten Moderator „Freaky Jörn“, machten sich die Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungstour durch die Sendeanstalt.

In einem Studio gab es während einer Livesendung spannende Einblicke auf Computerbildschirme, auf denen die Liste der Musiktitel oder Moderationstexte zu lesen waren. Als im SR3- Studio das Licht auf „rot“ ging, bedeutete dies in absoluter Ruhe der Ansage des Moderators zu lauschen. Weiter ging es in verschiedene Studios des SR-Fernsehens und in den Green Room, wo interessante technische Fragen geklärt wurden. Einige Freiwillige durften im Studio, aus dem der „Aktuelle Bericht“ oder der „Flohmarkt“ gesendet werden, vor einer grünen Wand posieren. Mittels einer App erschienen sie wie durch Zauberei vor virtuellen Hintergründen.

Nach einer kurzen Pause fanden sich die Gruppen im Großen Sendesaal ein, wo Michael Gärtner, Schlagzeuger der Deutschen Radiophilharmonie, die Schüler zu einem Workshop unter dem Motto „Zuschauen – Zuhören – Mitmachen“ erwartete. Musikvideos auf einer großen Leinwand zeigten die Bandbreite von Schlaginstrumenten aus aller Welt, und Darbietungen des Musikers auf verschiedenen Schlaginstrumenten (Trommel, (mehr …)

„Bis die Tage“

„Bis die Tage“ – so verabschiedeten sich die beiden Reiseleiter des Regionalverbandes Ruhr auf der Exkursion der beiden Geographiekurse der Klassenstufe 11 des Gymnasiums Wendalinum und des Cusanus-Gymnasiums von Herrn Haupenthal und Herrn Krämer nach zwei ereignisreichen Tagen im Ruhrgebiet.

Am ersten Tag zog es die beiden Erdkundekurse zunächst in die City von Alt-Oberhausen, wo Citymerkmale überprüft und der Prozess der Cityentwicklung betrachtet wurde. Anschließend analysierten die Oberstufenschülerinnen und -schüler den Strukturwandel im ehemaligen Hüttengelände in Oberhausen, wo mit dem CentrO die „Neue Mitte Oberhausens“ geschaffen wurde. Höhepunkt des ersten Tages war neben der individuellen Erkundung des CentrOs der Besuch des Gasometers mit der Wanderausstellung Der Berg ruft. „Atemberaubend“ – so bewertete Sebastian Bauer die Darstellung des Natur- und Kulturraumes der Hochgebirge der Erde auf großformatigen Fotographien und die 3D-Animation des Matterhorns, die in überdimensionaler Größe in der Mitte des Gasometers dargestellt war. Erst gegen 21 Uhr erreichten die Kurse schließlich die Jugendherberge in Duisburg. Dort warteten noch zwei Referate über die Stadt Duisburg und über das Image des Ruhrgebietes im Wandel auf die Schüler.

Der zweite Tag wurde inhaltlich durch Rainhard de Witt und Holger Lippeck vom Regionalverband Ruhr gestaltet. An unterschiedlichen Stationen vermittelten die beiden Reiseleiter vom Regionalverband Ruhr fachlich fundiert aber stets auch unterhaltsam den Strukturwandel des Ruhrgebietes. Schwerpunkte der Exkursion am zweiten Tag waren die neugestaltete Hauptverwaltung des thyssenkrupp-Konzens im ehemaligen Kruppgürtel in Essen, das Tetraeder in Bottrop, das Weltkulturerbe Zeche Zollverein und der Landschaftspark in Duisburg Nord. Hier vermittelte der Aufstieg auf das Tetraeder und (mehr …)

Germanwatch Klimaexpedition – Die Erde zu Gast am Cusanus-Gymnasium

Am 29. Mai 2018 hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 des Cusanus-Gymnasiums die Möglichkeit, an der Klimaexpedition der Organisation „Germanwatch“ teilzunehmen.

Das Thema, um welches sich der 2-schulstündige Vortrag von Holger Voigt drehte, war der Klimawandel mit seinen Ursachen, Folgen und Gegenmaßnahmen. Jeweils zwei Klassen gleichzeitig hörten sich die Präsentation über die Veränderung des Klimas und Wetters auf der Erde an.

Zu Beginn stellte Herr Voigt die Einrichtung „Germanwatch“ vor. Diese Organisation kümmert sich größtenteils um Klimaschutz und nimmt auch an internationalen Klimakonferenzen teil. Die Menschen, die dort – wie Herr Voigt – arbeiten, setzen sich für die Veränderung der Strukturen in den Ländern auf der Nordhalbkugel ein, um die Lebensperspektive der südlichen Länder – hier vor allem Afrikas – zu verbessern.

Doch der wahrscheinlich interessantere Teil kam kurz nach Beginn des Vortrages. Die Schülerinnen und Schülern, die mit Herrn Krämer und Herrn König im Erdkundesaal Platz genommen hatten, bekamen Livebilder aus dem Weltall zu sehen. Da die meisten Bilder erst ein paar Minuten existierten, waren die anwesenden Schüler in dem Raum einige der ersten Menschen auf der Welt, die diese Bilder zu sehen bekamen. Die meisten Schüler fanden es interessant zu sehen, wie ein Teil Europas aus ca. 40000 km Entfernung aussieht.

Es wurde aber auch eines der ersten Satellitenbilder weltweit gezeigt. Es stammt aus dem Jahre 1963 und ist eine Schwarz-Weiß-Aufnahme, auf der Tschadsee zu sehen ist, von dem heute nicht mehr viel da ist. Dies liegt daran, dass er durch großen Hitzeeinfluss und durch Eingriffe des Menschen nach und nach austrocknet.

Alle Bilder, die die Schüler und Schülerinnen zu sehen bekamen, wurden mit Satelliten, welche im Weltraum die Erde umkreisen, aufgenommen. Es gibt insgesamt (mehr …)

Bericht zum Schulskikurs in Trafoi

Der 12. Schulskikurs führte die Siebtklässler des Cusanus-Gymnasiums St. Wendel bereits zum zweiten Mal nach Trafoi am Ortler. Die Schülerinnen und Schüler verbrachten den Schulskikurs in einem schönen Appartement-Haus und wurden bestens mit italienischer Kost versorgt. Während der fast sieben Skitage lernten 58 Schülerinnen und Schüler Skifahren und 24 Fortgeschrittene verbesserten ihre Technik. Natürlich kam am Abend bei Videoanalysen und Vermittlung der Grundlagen des Skifahrens sowie der FIS-Regeln auch die Theorie und die Sicherheit im Skisport nicht zu kurz. Um allen Schülerinnen und Schülern täglich einen optimalen Fortschritt zu ermöglichen, wurden die Gruppen von den zehn begleitenden Skilehrern regelmäßig neu zusammengesetzt, so dass alle Kinder am letzten Morgen am Slalomrennen teilnehmen konnten.
Wie bereits im vergangenen Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler des Cusanus-Gymnasiums zwei Skitage in Sulden verbringen, einem größeren Skigebiet mit vielfältigen Pisten. Alle Schülerinnen und Schüler sind mit dem Sessellift auf eine Höhe von 3250 m gefahren und konnten ein beeindruckendes Alpenpanorama sowie die schöne Abfahrt genießen.
Doch ein Schulskikurs stellt außer der neuen Sportart mit fremdem Sportgerät und besonderen äußeren Bedingungen noch ganz andere Herausforderungen an die Schüler. Oft sind die Tage während der Skiwoche die ersten, an denen die Kinder länger von zuhause weg sind. Man lernt den Umgang mit und in der Gruppe der Gleichaltrigen, übernimmt Pflichten und Verantwortung. Auf den Skiern lernt man, Ängste zu überwinden, entwickelt Vertrauen in die Freunde und v.a. in die Skilehrer. Und noch viel wichtiger: die Schülerinnen und Schüler entdecken Vertrauen in die eigenen Fähig- und Fertigkeiten. Gerade im Sport lernt man schnell, dass eigene Anstrengungen zum Erfolg führen. Mal langsamer, (mehr …)

Schulskikurs der Klassenstufe 7 in Trafoi

Am Donnerstag Abend machten sich unsere Schüler der Klassenstufe 7 um ca. 23 Uhr auf den Weg nach Trafoi. Um 09:00 Uhr war Ankunft am Zielort.

Weitere Bilder werden immer zeitnah hochgeladen.

 

 

Bericht über den Schullandheimaufenthalt der Fünftklässler

Spiel, Spaß und spannende Teamerlebnisse in der BiberBurg Berschweiler 

– Fünftklässler des Cusanusgymnasiums im Schullandheim –

(von Cornelia Niehren)

Es war ein kleines Wagnis. Vier beziehungsweise fünf Wochen nach Schuljahresbeginn machten sich die Fünftklässler –  jeweils zwei Klassen – mit ihren Klassenlehrerinnen  und  Klassenlehrern (5a: Herr Morsch, 5b: Frau Pfaff, 5c: Herr Schaller, 5d: Frau Niehren) für drei Tage zum außerschulischen Lernort BiberBurg auf. Würden die Schülerinnen und Schüler sich schnell akklimatisieren oder wäre ein Aufenthalt zu einem späteren Zeitpunkt doch geeigneter? Etwaige Bedenken konnten schnell zerstreut werden. Schon das Beziehen der Zimmer – die Einteilung hatten die Schülerinnen und Schüler selbst vorgenommen – bereitete sichtliches Vergnügen und förderte das soziale Lernen.

Das ökopädagogische Konzept der Einrichtung sieht eine Verknüpfung von erlebnispädagogischen und ökologischen Ansätzen vor und hat sich zum Ziel gesetzt, Kompetenzen im Sinne einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zu vermitteln. Auf dem „Stundenplan“ der BiberBurg standen dann auch Kooperationsspiele, die den Sozialgeist fördern und das gegenseitige Vertrauen stärken sollten. Als Team kommt man schneller voran – diese Erfahrung machten die Schülerinnen und Schüler bei einer „Natur-Rallye“. Hier galt es, möglichst schnell einen versteckten Schatz zu finden, indem man in Kleingruppen gemeinsam Aufgaben „rund um die BiberBurg“ löste.

Den Mittelpunkt  des dreitägigen Aufenthalts bildete das Thema „Besser-Esser“. Rasmund Denné, Leiter der Einrichtung, legt(e) besonderen Wert darauf, den Schülerinnen und Schülern die ökologischen Kreisläufe zu vermitteln. So begann der Einstieg ins Thema mit einem Besuch auf dem Keimbacherhof, wo  die  Fünftklässler einen landwirtschaftlichen Betrieb mit einer vielseitigen (mehr …)

Erdkunde-Exkursion ins Ruhrgebiet

Thema im Lehrplan für die Erdkunde G-Kurse der Klassenstufe 11 ist unter anderem der Strukturwandel des Ruhrgebiets. In diesem Zusammenhang hatte sich angeboten, eine Exkursion mit unserem Erdkundelehrer Herrn Krämer, einem Kurs aus Ottweiler mit Herrn Bubel und zwei Praktikantinnen unserer Schule zu machen. So hieß es für uns Schülerinnen und Schüler der Erdkundekurse Koffer packen und zwei Tage schulfrei – so dachten wir. Doch so entspannt, wie wir uns das alle vorgestellt hatten, wurde es dann doch nicht.

Unsere Exkursion begann, wie auch jeder Schultag, Montag morgens um 7:45 Uhr in der Aula des Cusanus-Gymnasiums. Als wir den Bus betraten, hatte der Kurs von Herrn Bubel aus Ottweiler bereits die besten Plätze für sich eingenommen und somit mussten wir uns mit den zweitbesten zufrieden geben. Einige unserer Mitschüler verbrachten die Fahrt mit Schlafen, während andere spannende Duelle Mario Kart auf ihrem Nintendo gegeneinander spielten. Als wir gegen 13:00 Uhr in Oberhausen ankamen, hielten zwei unserer Mitschülerinnen am Bahnhof ein Referat über Oberhausen früher und heute. Danach machten wir uns auf den Weg in die „Alte Mitte“ Oberhausens. Dort angekommen, fragte uns Herr Bubel nach den Merkmalen einer City und schließlich wurden wir mit einem Arbeitsauftrag losgeschickt. Wir hatten eine halbe Stunde Zeit, diese Merkmale nachzuweisen und die Fußgängerzone mit der in Saarbrücken zu vergleichen. Kurze Zeit später war dies mehr oder weniger erledigt und es ging weiter zur „Neuen Mitte“ Oberhausens. Auch hier hörten wir viele Details von Herrn Krämer über die Situation früher und heute. Wir standen vor dem CentrO Oberhausens – Europas größtes Einkaufszentrum. Wir konnten es kaum erwarten, shoppen zu gehen, doch hier meinte Herr Krämer uns auf die Folter spannen zu müssen. Denn wir sollten mit „Geographenaugen“ einmal (mehr …)

Analyse von Cola – Besuch der Klasse 9A im Nanobiolab der Universität des Saarlandes

Cola besteht zum größten Teil aus Wasser. Weitere Hauptbestandteile sind Rohrzucker als Süßmacher und Phosphorsäure als Säuerungsmittel. Beide Stoffe beeinflussen die Dichte des Getränks. Cola light enthält ebenfalls Phosphorsäure, aber keinen Zucker. Anstelle des Zuckers findet Aspartam Verwendung. Wegen seiner großen Süßkraft ist die Aspartammenge in Cola light so klein, dass ihr Einfluss auf die Dichte vernachlässigbar gering ist.

Und mit diesem Unterschied beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9A. Ziel war zunächst die Bestimmung, in welcher der beiden unmarkierten Flaschen es sich um Cola bzw. Cola light handelte, ohne jedoch eine Geruchs- oder Geschmacksprobe durchzuführen. Dabei lernten Sie die Funktionsweise eines Areometers kennen, um Cola und Cola light anhand ihrer Dichte zu unterscheiden. Danach wurde Kohlenstoffdioxid, welches aus der Kohlensäure freigesetzt wird nachgewiesen und dessen Menge bestimmt. Zum Abschluss der Versuchsreihe untersuchten die Schülerinnen und Schüler den Zuckergehalt und den Gehalt an Phosphorsäure in der Cola.

Insgesamt waren die Problemstellungen sehr offen, sodass die Schüler selbst experimentell kreativ werden konnten und wurden in ihren unterschiedlichsten Ideen von den Betreuern unterstützt. Großer Dank dafür.

Nach den Schülerexperimenten demonstrierten die Dozenten bzw. Betreuer des Nanobiolab noch Experimente rund um flüssigen Stickstoff.

Auch die kulinarische Seite der Uni, in Form eines Mittagessens in der Mensa, lernten die Schüler selbstverständlich kennen.

Bildergalerie der Exkursion ins Nanobiolab