Buntes Faschingstreiben am Cusanus-Gymnasium

Einhörner, Cowboys, Drachen und jede Menge andere Kostüme waren am Donnerstag, dem 13. Februar in der Aula des Cusanus-Gymnasiums zu bewundern, als die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe dort gemeinsam eine fröhliche Fastnachtsparty feierten. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Misheni Moyo hatten für ihre jüngeren Mitschüler unterhaltsame Spiele vorbereitet, bei denen es eine Menge Preise zu gewinnen gab. Besonders gut kam bei den Teilnehmern eine Schnitzeljagd an. „Das waren lustige Aufgaben, bei denen man zum Beispiel ein Karnevalsgedicht erfinden musste“, erzählte Max Albert (Klasse 6a). Beim Sackhüpfen und Eierlauf waren Ausdauer und Geschicklichkeit gefragt. „Toll war, dass wir die hartgekochten Eier hinterher essen durften“, freute sich Tom Eschenbrenner. Wer seine Geschmacksnerven darüber hinaus testen wollte, konnte beim Geschmacksspiel neben Avocado, Drachenfrucht und Röstzwiebeln noch andere Lebensmittel mit verbundenen Augen kosten und erraten. Da alle Schülerinnen und Schüler originelle Kostüme trugen, hatte es die Jury am Ende nicht leicht, einen Sieger zu küren, und so standen schließlich fünf Faasebooze auf der Bühne, die sich über eine Prämierung freuen durften: Paula Becker (6d), Luana Tillmann (5c), Bastian Kunz, Emmi Wagner (5d) und Maurice Nelz (6a).

Schüler des Cusanus-Gymnasiums versenden Weihnachtsgeschenke

Bis Weihnachten sind noch ein paar Wochen Zeit, dennoch türmen sich in der Aula des Cusanus-Gymnasiums bereits jetzt zahlreiche liebevoll verpackte Geschenke. Die rund 80 Schuhkartons, welche von den Mitgliedern der Schulgemeinschaft gespendet wurden, haben einen weiten Weg vor sich, denn sie werden in den nächsten Tagen nach Rumänien verschickt, wo sie bedürftigen Kindern und Jugendlichen an Weihnachten eine Freude bereiten sollen. „Wir haben in diesem Jahr schon früh mit der Werbung für unsere Weihnachtsaktion begonnen, deshalb haben wir weitaus, mehr Päckchen bekommen als im vergangenen Jahr“, ziehen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Misheni  Moyo Bilanz. Und wenn man dem französischen Schriftsteller André Gide glauben darf, erfreuen die Schuhkartons nicht nur die Adressaten, sondern auch deren Absender, denn „das Geheimnis des Glücks liegt im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.“

Einladung zum Cusanus-Tag 2019

Bildergebnis für abraham lehrer
Quelle: https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/beispiellos-und-vorbildlich/ (letzter Zugriff: 29.01.2019)

Am Montag, dem 11. Februar 2019, begeht das Cusanus-Gymnasium seinen jährlich stattfindenden Cusanus-Tag. Ab 19 Uhr lädt die Schulgemeinschaft alle Interessierten zu einer Feierstunde in die Aula des Gymnasiums ein. Als Festredner konnte die Schule in diesem Jahr Abraham Lehrer, Vorstandsvorsitzender der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) und Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, gewinnen.

Im Rahmen der abendlichen Feierstunde zeichnet die Schulgemeinschaft Schülerinnen und Schüler mit der Cusanus-Medaille aus, sofern sie entweder hervorragende schulische Leistungen erbracht haben oder sich bei Wettbewerben erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten. Ferner werden Abiturienten, deren Schulzeit in wenigen Monaten endet, für ihr Engagement in den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften der Schule geehrt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler werden am Ende auf der Bühne stehen, aber nur einer oder eine von ihnen darf sich über den Cusanus-Preis freuen, die höchste Auszeichnung, welche die Schule zu vergeben hat.

Die musikalische Untermalung des Abends übernehmen die Musik-AGs der Schule.

Brasilien: 3. Rundbrief von Kim Teichmann

Einfach anders

Lieber Solidaritätskreis,

dieser Rundbrief kommt sehr viel später als geplant. Eigentlich ist er schon seit mehr als einem Monat fast fertig, liegt seitdem jedoch herum, weil immer wieder etwas dazwischen gekommen ist. Nun ist er jedoch endlich fertig.

In diesem Rundbrief will ich euch ein einige Geschichten erzählen. Sie handeln unter anderem von Straßen, Tischen und Familien. Vor allem aber handeln sie von einem Leben, das so ganz anders ist, als das, das ich aus Deutschland kenne. Aber lest selbst.

Semana Santa (Karwoche)

Üppiges Grün in den Hügeln von Ceará

Über Ostern war ich mit meiner Gastfamilie bei der Familie der Freundin meines Gastbruders zu Besuch. Sie leben im Nachbarbundesstaat Ceará und ihr Städtchen Palmácia liegt in der Serra, also in den Bergen. Die Landschaft hat mich an zuhause erinnert, bloß waren die Berge oder Hügel, wie man es nennen will, viel höher. Das hat man deutlich an den Temperaturen gemerkt, die vor allem nachts, aber auch tagsüber sehr viel niedriger waren, als ich es von Piripiri gewohnt bin. Bis zu 20°C ging es runter und ich bin wohl schon sehr an die Hitze gewöhnt, denn ich habe richtig gefröstelt. Ich konnte sogar meinen langen Pulli anziehen, den ich aus Deutschland mitgenommen und bis jetzt so gut wie nicht gebraucht habe. Aber es war schön, mal ein paar Tage lang überhaupt nicht zu schwitzen. Auch ansonsten gab es viel, was mir gut gefallen hat. Die Landschaft zum Beispiel fand ich wunderschön, unglaublich grün und mit üppiger Vegetation.

 

 

Stellenweise schlossen sich die Bäume über der Straße fast zu einem Tunnel zusammen und erinnerten mich an die Wälder zuhause. Ein anderes Mal fuhren wir über eine Landstraße, die zu beiden Seiten von so hohem Gras gesäumt war, dass (mehr …)

Das Sonnenkinderprojekt Namibia e.V. besucht das Cusanus-Gymnasium St. Wendel

Der 1. Vorsitzende Arthur Rohlfing und der 2. Vorsitzende Carsten Putz vom Sonnenkinderprojekt Namibia e.V. besuchten auf Einladung der Schulleitung das Cusanus-Gymnasium in St. Wendel.

Das Sonnenkinderprojekt hat sich seit 2003 zur Aufgabe gemacht, benachteiligten Kindern in Namibia einen Schulbesuch zu ermöglichen. Zwar gibt es in Namibia kein offizielles Schulgeld, doch sind die Schulen meist gezwungen, von den Eltern einen Beitrag zu erheben, um den Schulbetrieb wenigstens halbwegs aufrechtzuerhalten. Durch deutsche Paten ist es dem Verein gelungen bislang über 700 Kindern eine Schulausbildung zu ermöglichen. Neben den Patenschaften fördert der Verein auch infrastrukturelle Maßnahmen wie beispielsweise die Sanierung von maroden Schulgebäuden oder die Installation von Solaranlagen, mit deren Hilfe eine Schule bezüglich ihrer Stromversorgung autark wird. Dies ist von großer Bedeutung, da Namibia von einer flächendeckenden Energieversorgung noch weit entfernt ist. Bücher und Schreibmaterialien werden ebenso finanziert wie ein Frühstück und eine warme Mahlzeit in der Schule. Letztere besteht aus Maismehl und wird mit Wasser aufgekocht; selten steht den Kindern Milch zum Aufkochen des Breis zur Verfügung. Während seines Vortrags über die Arbeit der Sonnenkinder vor Ort erzählte der 2. Vorsitzende Carsten Putz ungewöhnliche Geschichten für die Ohren der jungen Zuhörer des Cusanus-Gymnasiums. Die Kinder in Namibia freuten sich nicht auf die unterrichtsfreie Zeit, da sie häufig während der Ferien Hunger leiden müssen, weil ihren Familien –  sie leben oft bei Onkeln oder Tanten, weil die leiblichen Eltern verschwunden oder dem Alkohol verfallen sind – die finanziellen Mittel fehlen. Darüber hinaus engagiert sich das Projekt in der Ausbildung, Begleitung und Zusammenführung sogenannter Klimascouts. Die jungen Botschafter für (mehr …)

Rückblick

Das Sonnenkinderprojekt Namibia e.V. besucht das Cusanus-Gymnasium St. Wendel

Der 1. Vorsitzende Arthur Rohlfing und der 2. Vorsitzende Carsten Putz vom Sonnenkinderprojekt Namibia e.V. besuchten auf Einladung der Schulleitung das Cusanus-Gymnasium in St. Wendel.

Das Sonnenkinderprojekt hat sich seit 2003 zur Aufgabe gemacht, benachteiligten Kindern in Namibia einen Schulbesuch zu ermöglichen. Zwar gibt es in Namibia kein offizielles Schulgeld, doch sind die Schulen meist gezwungen, von den Eltern einen Beitrag zu erheben, um den Schulbetrieb wenigstens halbwegs aufrechtzuerhalten. Durch deutsche Paten ist es dem Verein gelungen bislang über 700 Kindern eine Schulausbildung zu ermöglichen. Neben den Patenschaften fördert der Verein auch infrastrukturelle Maßnahmen wie beispielsweise die Sanierung von maroden Schulgebäuden oder die Installation von Solaranlagen, mit deren Hilfe eine Schule bezüglich ihrer Stromversorgung autark wird. Dies ist von großer Bedeutung, da Namibia von einer flächendeckenden Energieversorgung noch weit entfernt ist. Bücher und Schreibmaterialien werden ebenso finanziert wie ein Frühstück und eine warme Mahlzeit in der Schule. Letztere besteht aus Maismehl und wird mit Wasser aufgekocht; selten steht den Kindern Milch zum Aufkochen des Breis zur Verfügung. Während seines Vortrags über die Arbeit der Sonnenkinder vor Ort erzählte der 2. Vorsitzende Carsten Putz ungewöhnliche Geschichten für die Ohren der jungen Zuhörer des Cusanus-Gymnasiums. Die Kinder in Namibia freuten sich nicht auf die unterrichtsfreie Zeit, da sie häufig während der Ferien Hunger leiden müssen, weil ihren Familien –  sie leben oft bei Onkeln oder Tanten, weil die leiblichen Eltern verschwunden oder dem Alkohol verfallen sind – die finanziellen Mittel fehlen. Darüber hinaus engagiert sich das Projekt in der Ausbildung, Begleitung und Zusammenführung sogenannter Klimascouts. Die jungen Botschafter für (mehr …)